Česká skála (Tscheschkenstein)

Etwa 2 km südwestlich von Kamenický Šenov (Steinschönau) und 3 km östlich von Skalice (Langenau) erhebt sich aus dem Tale des Sporkabaches ein langgestreckter bewaldeter Kamm, der früher nach dem an seinem Ostfusse liegenden Dorfe Slunečná (Sonneberg) genannt wurde. Er stellt den östlichsten Ausläufer des Böhmischen Mittelgebirges (České středohoří) dar und besteht aus drei ausgedehnten, übereinander liegenden Basaltdecken.

Das nordöstliche Ende des ganzen Kammes bildet der Felsen Česká skála (Tscheschkenstein, 629 m), dessen felsstarrender Gipfel sich etwa 1 km südöstlich von Prácheň (Parchen) befindet. Von der Westseite fällt er nur wenig auf, nach Nordosten stürzt er aber mit schroffen, aus säulenförmig abgesondertem Basaltgestein gebildeten Steilhängen ab, deren tieferliegende Schuttmassen teilweise von dünnen Waldbeständen bestanden sind. Vom felsigen Rande seines Gipfels hat man eine allerdings nur beschränkte Aussicht auf Prácheň (Parchen) und die umliegende Landschaft vom Růžovský vrch (Rosenberg) über den Studenec (Kaltenberg) im Westen, Nový Bor (Haida) mit dem Klíč (Kleis) und Hvozd (Hochwald) bis zu seinem östlichen Abschluss durch den Ještědský hřeben (Jeschkenkamm); allmählich überwächst der Wald aber auch diese Aussicht.

Quelle: www.luzicke-hory.cz